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Bad Harzburg: Fünf neu ausgeschilderte Themenwanderwege lassen Wanderherzen im Harz höher schlagen

REGION/LAND: Bad Harzburg, Niedersachsen, Deutschland
KOMMENTAR: Begibt man sich für eine abwechslungsreiche Wandertour nach Bad Harzburg, findet man dort neuerdings einige neue Wegweiser, die durch den Harz – das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands – führen.


Rund um Bad Harzburg finden Familien genauso wie Bergwanderer die passenden Rundwege über Berg und Tal. Foto: djd/Bad Harzburg
Rund um Bad Harzburg finden Familien genauso wie Bergwanderer die passenden Rundwege über Berg und Tal. Foto: djd/Bad Harzburg

Im Freigehege bei Bad Harzburg sind Luchse zu erleben. Foto: djd/Bad Harzburg
Im Freigehege bei Bad Harzburg sind Luchse zu erleben. Foto: djd/Bad Harzburg
Auch von einer Beobachtungsplattform aus lassen sich die Luchse beim Fressen zusehen. Foto: djd/Bad Harzburg
Auch von einer Beobachtungsplattform aus lassen sich die Luchse beim Fressen zusehen. Foto: djd/Bad Harzburg
Am Kreuz des deutschen Ostens hoch über Bad Harzburg genießen die Wanderer eine weite Aussicht. Foto: djd/Bad Harzburg
Am Kreuz des deutschen Ostens hoch über Bad Harzburg genießen die Wanderer eine weite Aussicht. Foto: djd/Bad Harzburg
Foto: djd/Bad Harzburg
Foto: djd/Bad Harzburg
Foto: djd/Bad Harzburg
Foto: djd/Bad Harzburg

Folgt man etwa dem Schild mit dem symbolisch dargestellten Luchskopf, kommt man direkt zum Luchsgehege – einer an der Rabenklippe befindlichen Auswilderungsstation mitten im Wald. Dort werden Luchse wieder an die natürlichen Lebensumstände gewöhnt, was dazu führte, dass mittlerweile wieder eine große Anzahl an Luchsen im Harz zu finden ist. In der freien Wildbahn kann man die Tiere allerdings eher selten aus direkter Näher betrachten – im Freigehege hingegen wird dies durch eine Beobachtungsplattform für Wanderer und Interessierte jedoch ermöglicht. Ein besonderes Highlight für große und kleine Besucher ist dabei die öffentliche Fütterung, bei der die scheuen „Pinselohren“ jeden Mittwoch und Samstag aus nächster Nähe beobachtet werden können. Natürlich erfährt man durch die Mitarbeiter des Nationalparks dabei auch allerhand Informationen über die dort lebenden Tiere. Derzeit können beispielsweise die Jungtiere Alice und Ellen sowie der Luchs Paul bestaunt werden, die alle in unterschiedlichen Tiergärten geboren wurden.

 

Traumhafte Aussichten auf beeindruckende Klippen und klare Bergseen
Neben der Luchstour führen noch vier weitere, neu beschilderte Wanderrouten durch den Harz. Auf diesen werden Besucher immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Die Luchstour beispielsweise verläuft auf einer Länge von etwa 16 Kilometern zum Kreuz des Deutschen Ostens – vorbei an der Rabenklippe sowie dem Molkenhaus, durchs Eckertal und weiter zu den Ettersklippen. Endpunkt ist das Kalte Tal mit dem Philosophenbach. Auf allen Themenwanderwegen laden Holzbänke, Liegen und Waldschaukeln zum Verweilen und Pausieren ein. Zudem warten am Wegesrand zahlreiche Gaststätten, die allerhand kulinarische Köstlichkeiten bereithalten. Wer die Strecke etwas abkürzen und sich den Aufstieg von Bad Harzburg auf den Großen Burgberg ersparen möchte, kann auf die Burgberg-Seilbahn ausweichen und sich ganz bequem auf 483 Höhenmeter bringen lassen. Auch Busse bieten auf den neuen Themenwanderwegen familienfreundliche Abkürzungsmöglichkeiten.

 

Wandern ab Bad Harzburg für alle Niveaus
Die leichteste der fünf neu ausgeschilderten Wanderrouten verläuft sehr eben auf etwa 10 Kilometern rund um den wunderschönen Eckerstausee. Den See selbst erreicht man von Bad Harzburg aus am besten zu Fuß oder per Bus. Die Staumauer stellte anno dazumal die deutsch-deutsche Grenze dar, doch heute hindert nichts mehr daran, das ehemalige Sperrgebiet und die Staumauer zu überqueren. Vom Ufer mit seinen zahlreichen Bänken aus kann man herrlich den Ausblick auf den See genießen, in dessen Hintergrund der Brocken zu sehen ist. Eine eher schwierige Route ist die etwa 13 Kilometer lange, äußerst steile Tour auf dem Teufelsstieg. Der Aufstieg auf den 1.141 Meter hohen Brocken ist aufgrund des sehr unebenen Geländes eher anspruchsvoll. Vom Niveau her als mittelschwer einzuschätzen sind wiederum die Drei-Täler-Tour sowie die Kästeklippentour. Die Drei-Täler-Tour führt über knappe 17 Kilometer durchs Kalte Tal, das Eckertal und das Radautal. Die Kästeklippentour ist nur elf Kilometer lang, hält aber einige steilere Anstiege parat. Somit sollten alle wanderfreudigen Urlauber in Bad Harzburg einen passenden Wanderweg für sich finden können.

 

Weitere Informationen
zu den fünf Themenwanderwegen und Bad Harzburg gibt bei der der Tourist-Information Bad Harzburg auf www.bad-harzburg.de oder telefonisch unter der 05322-75330.

 





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