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Herbstliche Genüsse aus Lothringen

REGION/LAND: Lothringen, Frankreich
KOMMENTAR: Bevor der Winter mit Frost und Kälte vor der Tür steht, lädt der Herbst noch einmal auf einen Besuch in das nah gelegene Lothringen ein. Wenn sich Blätter bunt färben, ist es Zeit, die Trüffelernte einzuholen, kulturelle Highlights der Region zu entdecken (zum Beispiel das neue Centre Pompidou in Metz) und noch vor den Schlemmereien am Jahresende die kulinarischen Köstlichkeiten Lothringens zu probieren.


Foto: Tourisme Lorraine
Foto: Tourisme Lorraine

Trüffel aus Lothringen?! Gibt’s nicht? Gibt’s doch!

Foto: Tourisme Lorraine
Foto: Tourisme Lorraine

Wer glaubt, in Lothringen gäbe es keine Trüffel, der irrt. Auch Lothringen ist ein Trüffelland. Der Trüffel liebt kalkhaltige Böden und genau die findet er hier. 70 Prozent der lothringischen Böden sind Kalkböden. Und zwei Arten Trüffel fühlen sich hier besonders wohl: der tuber uncinatum (den am weitesten verbreiteten Trüffel, auch „lothringischer Trüffel“ genannt) und der tuber mesentericum (sehr selten und sehr begehrt; man nennt ihn auch „Maas-Trüffel“).

 

Im Gegensatz zu den meisten anderen in Frankreich vorkommenden Trüffeln handelt es sich dabei um herbstliche Trüffelsorten, denn in den Wintermonaten, von Dezember bis Januar, sind die Böden gefroren und es ist keine Ernte mehr möglich. Ein weiterer Unterschied zu ihrer Verwandten aus dem Périgord: Die lothringischen Trüffel sind so genannte Schattentrüffel. Sie gedeihen nicht im Wurzelwerk von Eichen, sondern unter Haselnusssträuchern, die schnell wachsen und viel Schatten produzieren. Trüffel werden in Lothringen seit der Gründung eines Verbands lothringischer Trüffelproduzenten des Departements Meuse (Association meusienne des planteurs et promoteurs de la truffe en Lorraine) in Plantagen kultiviert.

 

Die Pilze, die heutzutage in Lothringen verkauft werden, sind also gleichzeitig natürlichen Ursprungs als auch Resultate von Zuchtbemühungen.Wer zur Trüffelzeit in Lothringen unterwegs ist, sollte nicht das regionale Trüffelfest in der Prämonstratenser-Abtei von Pont-à-Mousson (zwischen Nancy und Metz) verpassen.   Es gibt einen Markt, auf dem Trüffel und andere lokale Produkte verkauft werden. Außerdem Verkostungen, Vorführungen und Galadinner am Samstagabend (Reservierung erforderlich! www.abbayepremontres.com).

 

Trüffel muss man probiert haben. Das einfachste Rezept ist ein Omelette OHNE Trüffel! Ohne Trüffel? Ja, und das geht so: Man lege einen Trüffel zu den Eiern in den Karton und lässt ihn eine Woche dort ruhen. Dann kann man den Trüffel entfernen und die Eier als Omelette zubereiten. Das Eigelb nimmt das Aroma der Trüffel durch die Schale auf und hält es fest. Viel Spaß beim Probieren!Oktober-Tipp:Herbstzeit ist Pilzzeit – Pilze sammeln in den Vogesen  

 

Réhaupal, ein kleines verschlafenes Vogesendorf in 550 Metern Höhe auf den bewaldeten Ausläufern des Vogesenmassivs, ist der ideale Ausgangsort für einen Ausflug in die Pilze. Das charmante Landhotel "Auberge du Haut Jardin" bietet für pilzhungrige Naturliebhaber eine passende Pauschale zum Thema an. Gemütlichkeit und persönlicher Empfang werden in dieser Logis-Unterkunft mit angeschlossenem Restaurant und vernünftigem Preis-Leistungsverhältnis großgeschrieben

 

Weitere Informationen
www.tourisme-lorraine.fr

 





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