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Moderne Architektur im Languedoc-Roussillon

REGION/LAND: Languedoc-Roussillon, Frankreich
KOMMENTAR: Zwischen typischen, auf die Zukunft ausgerichteten Dörfern und Stadtzentren, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden, hat man sich im Languedoc-Roussillon entschieden für die Moderne ausgesprochen.


Nimes Carré d´Art. Foto: AC
Nimes Carré d´Art. Foto: AC

Eine Region des Design und der kühnen Architektur

Montpellier-Antigone Tramway Foto: © OT Montpellier, Cecil Mathieu
Montpellier-Antigone Tramway Foto: © OT Montpellier, Cecil Mathieu
Montpellier Hotel der Region Foto: © OT Montpellier
Montpellier Hotel der Region Foto: © OT Montpellier
Montpellier Mairie Foto: © OT Montpellier
Montpellier Mairie Foto: © OT Montpellier
Montpellier Port Marianne Foto: © OT Montpellier, F.Binder
Montpellier Port Marianne Foto: © OT Montpellier, F.Binder

Seit mehreren Jahrzehnten haben renommierte Architekten den Großstädten ihren Stempel aufgedrückt. Der katalanische Architekt Ricardo Bofill hat das Stadtviertel Antigone in Montpellier umgestaltet und ihm einen neoklassizistischen Touch verliehen und Claude Vasconi hat die Kongresshalle (Palais des Congrès) mit rosafarbenen Granitplatten verkleidet. Der Designer Christian Lacroix hat die Waggons einer Straßenbahnlinie in der Hauptstadt der Region mit liebenswürdigen Monstern geschmückt.

 

In Nîmes hat Norman Foster das Museum für Moderne Kunst (Carré d’Art) mit Glas und Eisen überzogen. Philippe Starck hat selbst auch das Stadtwappen (Palme und Krokodil) in einem gewagten Stadtmöbel in Szene gesetzt. In der Römerstadt sehen die von Jean Nouvel entworfenen Wohngebäude wie Fährschiffe aus und seit kurzem stammen auch das neue Rathaus (Hôtel de Ville) oder der Showroom des „Tempels für modernes Design“ (Temple du design contemporain) von ihm.

 

Das neue Kulturzentrum L’Archipel in Perpignan hat er auch noch entworfen! In Montpellier hat die berühmte Architektin Zaha Hadid das Gebäude Pierrevives entworfen, in dem auch das Archiv des Departements untergebracht ist. Massimiliano Fukas hat die Hotelfachschule (Lycée Hôtelier) Georges Frêche erbaut.

 

Im Département Lozère hat Jean-Michel Wilmotte beim Thermalbad „gewütet“. Rudy Ricciottiund sein Engelssteg (Passerelle des Anges) in Saint-Guilhem-le-Désert, Anne Gaubert und François Moget, die das Museum von Sérignan (Musée de Sérignan) um die Skulpturen von Daniel Buren herum gebaut haben sowie auch Michel Macary, der gerufen wurde, um der südlichen Stadterweiterung von Montpellier seinen Stempel aufzudrücken…..Im Languedoc-Roussillon kann man sich an Objekten der modernen Architektur wirklich sattsehen!

 

Rathaus (Hôtel de Ville)
2011 wurde das neue Rathaus (Hôtel de Ville) von Montpellier konzipiert von Jean Nouvel und François Fontès eröffnet. Erbaut am Ufer des Lez ist es wie der Leuchtturm einer Hafenstadt angelegt, so wie Jacques Coeur es sich seit 1440 und Bürgermeister Pagézy Ende des XIX. Jahrhunderts vorgestellt hatten.
Gegenüber des Bürgermeisteramts ermöglicht ein beeindruckend großer Vorplatz, ein wahrer 6 000 m² großer öffentlicher Platz die Veranstaltung von Märkten sowie die Anlage von Terrassen und einer Wasserfläche.
Architekten: François Fontès & Jean Nouvel
Fertigstellung 2011

 

Carré d´Art (Kunstmuseum)
Von dem Architekten Norman Foster gegenüber dem Maison Carrée entworfen,
beherbergt das Carré d´Art eine Mediathek sowie ein Zentrum der modernen Kunst. Diesem eleganten Gebäude aus Stahl und Glas gelingt der Dialog mit dem römischen Tempel über das Spiel mit den Körpern, wobei es jedoch exemplarisch für die Architektur seiner Zeit steht. Es erweist seinem berühmten
Gegenüber die Ehrerbietung, ohne jedoch vor ihm zu verblassen. Das auf neun Ebenen angeordnete Gebäude ist halb im Boden versenkt, was es ermöglicht, seine Höhe zu begrenzen und dem Maßstab der umliegenden Bauwerke zu entsprechen. Im Herzen des Gebäudes nutzt ein überdachter Innenhof die Lichtdurchlässigkeit der modernen Baustoffe, um die Innenbereich mit natürlichem Licht auszuleuchten. Im Hof eingebaute Treppen verbinden die der
Öffentlichkeit zugänglichen Stockwerke und ermöglichen auch den Zugang zur
beschatteten Dachterrasse, die einen neuen öffentlichen Platz überragt. Dieser große Fußgänger-Vorplatz, der sich um das Maison Carrée herum verlängert, ist ebenfalls noch ein Bestandteil des Projekts. Dieses trägt so dazu bei, das Stadtbild aufzuwerten und ein neues „Forum“ zu schaffen.
Architekt: Norman Foster
Fertigstellung 1994

 

Weitere Informationen
www.destinationsuddefrance.com

 

 




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