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Languedoc-Roussillon - Städte mit mediterranem Charme

REGION/LAND: Languedoc-Roussillon, Frankreich
KOMMENTAR: Nicht nur die quirlige Hauptstadt der Region, Montpellier, ist ein attraktives Städteziel. Auch in den anderen kleinen und größeren Städten herrscht südliches Ambiente und die mediterrane Gelassenheit, hier finden sich ebenfalls zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ein reiches Kulturerbe. Bei einem Trip in der Nachsaison lässt sich das sonnige Südfrankreich gerade in diesen Orten besonders genießen.


Narbonne N145, soirée devant palais des archevêques © Paul Palau
Narbonne N145, soirée devant palais des archevêques © Paul Palau

Narbonne, die Diskrete

Uzès Tour Fenestrelle1 © B. Liegeois
Uzès Tour Fenestrelle1 © B. Liegeois
Nîmes Les Arenes © B. Liegeois
Nîmes Les Arenes © B. Liegeois
Pézenas N026 © Paul Palau
Pézenas N026 © Paul Palau
Narbonne N176 - Les Halles © Paul Palau
Narbonne N176 - Les Halles © Paul Palau
Perpignan N017 - Le Castillet et les Quais de la Basse © Paul Palau
Perpignan N017 - Le Castillet et les Quais de la Basse © Paul Palau

Die Hauptstadt der römischen Provinz Narbonensis entstand bereits ab 118 v. Chr. Dem antiken Erbe verdankt Narbonne die Aufnahme in den illustren Kreis der « Villes d'Art et d'Histoire ». Die Lage an der Via Domitia, die Italien mit Spanien verbindet, sorgte für blühenden Handel mit Wein, Weizen und Töpfereien. Um den zahlreichen Überresten der Römerzeit einen angemessenen Rahmen zu geben, wurde auch hier der Stararchitekt Norman Foster mit dem Bau eines Regionalmuseums der Antike beauftragt, das 2016 eröffnet werden soll. Von der Bedeutung der Stadt im Mittelalter zeugt die mächtige Kathedrale Saint Just et Saint Pasteur und der Pont Marchand. Auf  der einzigen, heute noch bewohnten Brücke in Frankreich, reihten sich einst die Läden der Handwerker. Entlang des Robine-Kanals, der zum Canal du Midi führt, verläuft eine reizvolle Flaniermeile. In den Bistros der Altstadt schmeckt der Wein aus den kleinen Lagen im nahen Clape-Massiv und vor den Toren der Stadt locken die 5 km langen feinen Sandstrände von Narbonne-Plage.
http://www.narbonne-tourisme.com

 

Nîmes, die Antike
Noch heute bezeugen bemerkenswerte Bauten die glorreiche Vergangenheit der römischen Kolonie. Darunter der 37 m hohe Turm Magne aus dem Jahr 15 v.Chr., die  Arenen und das « Maison Carrée », ein perfekt erhaltener Tempel, der den Söhnen und Enkel von Kaiser Augustus gewidmet war. Kaum eine andere Stadt in Frankreich weist ein solch bedeutendes antikes Erbe vor. Nîmes schlägt mit dem Carré d'Art, dem 1993 von Norman Foster erbauten Museum für zeitgenössische Kunst, den Bogen zur Moderne. Weitere bekannte Designer und Architekten zeichnen ebenfalls für das aktuelle Bild der Stadt. Philippe Starck und Michel Wilmotte entwarfen die Markthallen, Kisho Kurokawa das Stadion Costières. Dazwischen liegen elegante Bürgerhäuser aus dem 18. Jh. Sie sind wohlhabenden Händlern und der florierenden Textilindustrie zu verdanken. Bereits im 17. Jh. wurde hier der blaue Baumwollstoff produziert, der ab 1860 als Denim-Jeans seinen Siegeszug durch die Welt antrat. Von Platanen gesäumte Boulevards und Boutiquen verlocken zum Flanieren, die belebten Straßencafés zum Verweilen.
http://www.ot-nimes.fr

 

Uzès, die Heitere
Zwischen Weinreben und Olivenhainen erhebt sich die ehemalige Herzogsstadt im Departement Gard. Der Dichter Racine schrieb über Uzès: « Unsere Nächte sind schöner als unsere Tage ». Ob man dieses reizvolle Städtchen lieber tags oder nachts erlebt, mag dem Besucher überlassen sein. Touristen, wie auch die 8000 Einwohner genießen die heitere Gelassenheit im historischen Viertel rund um die Kathedrale Saint-Théodorit mit dem beeindruckenden 42 m hohen Glockenturm täglich. Der belebte Markt am Samstag ist ebenso ein Anziehungspunkt, wie das überlieferte und nun wieder belebte Töpferhandwerk. In Uzès mit den schönen Arkadenplätzen, Brunnen und Cafés, den engen Gassen und netten Restaurants herrscht das typische Lebensgefühl des Südens, das auch medienbekannte Stars zu schätzen wissen.
http://www.uzes-tourisme.com

 

Pézenas, die Kreative
Als die Gouverneure Montmorency und der Fürst Conti im 17. Jh. die Provinz Languedoc regierten, begann für Pézenas eine künstlerische Blütezeit. Kein Wunder also, dass ein gewisser Jean-Baptiste Poquelin, besser bekannt als Molière, 1650 die noble Gesellschaft begeisterte. Mit seinem Helden Dom Juan, porträtierte er seinen Gönner Fürst Conti, dessen Beichtvater diente ihm als Vorbild für Tartuffe. Molière feierte Erfolge und Pézenas entwickelte ein reiches Kulturleben, das bis heute fortgesetzt wird. Rund dreißig Kunsthandwerker, Kostümschneider, Marionettenspieler oder Kunstschmiede tragen mit zur Attraktivität der kleinen Stadt bei. Das ab 1998 renovierte und zu besichtigende historische Theater ist alljährlich der Rahmen für ein Molière-Festival. Im Patrizierhaus Hôtel de Peyrat kann das bewegte Leben Molières mit einer 3D-Vorführung verfolgt werden. Auch die riesigen Antiquitäten- und Trödelmärkte am 2. Sonntag im Mai und Oktober, die mehr als 150 Aussteller vereinen, machen Pézenas zu einem beliebten Treffpunkt für Besucher von nah und fern.
www.pezenas-tourisme.fr

 

Perpignan, die Katalanische
Von 1276 bis 1344 war die Stadt Residenz der mallorquinischen Könige, die für Wohlstand sorgten. Sie hinterließen ein bemerkenswertes gotisches Erbe mit dem Palast und der Kirche Notre Dame des Anges. Neben der Kathedrale St. Jean-Baptiste entstand 1509 der Friedhofs-Kreuzgang. Es ist der einzige « Campo Santo » in Frankreich. In der Regierungszeit der Könige von Aragon wurde das mächtige Stadttor Le Castillet erbaut, das heute das Musée des Arts et Traditions populaires du Roussillon (Volkskunde-Museum) beherbergt. In Perpignan trug der bekannte Architekt Jean Nouvel mit dem Bau des Théatre de l'Archipel zum modernen Stadtbild bei. Seit jeher war die Hauptstadt des Roussillon, wo noch immer die katalanische Sprache gepflegt wird, ein Bindestrich zwischen Frankreich und Spanien. Eine besondere Atmosphäre, die überall in den verwinkelten Altstadtgassen zu spüren ist und mit den Reiz von Perpignan ausmacht.  
www.perpignantourisme.com




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