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Urlaub im Olivenhain

REGION/LAND: Apulien, Guglia DOC, Italien
KOMMENTAR: In Apulien müssen die Menschen besonders gesund sein - nichts wie hin! 


Im Jungbrunnen unter südlicher Sonne


Alter Olivenbaum - Jungbrunnen für Fan des Olivenöls Foto: Hardy Mann
Alter Olivenbaum - Jungbrunnen für Fan des Olivenöls Foto: Hardy Mann
Flüssiges Gold - Olivenöl: Foto Apulien DOC
Flüssiges Gold - Olivenöl: Foto Apulien DOC

In Apulien werden bei der Olivenernte im Winter einzigartige Schätze geborgen, die zur Verjüngung beitragen

 


Das Olivenöl gilt nicht nur als verfeinernde Zutat bei zahlreichen Gerichten, sondern auch als Universalheilmittel. Nicht umsonst werden Italiener wesentlich älter als der durchschnittliche Mitteleuropäer. Inzwischen ist es sogar amtlich: Wissenschaftler des Monell-Institutes gaben 2005 bekannt, dass extra natives Olivenöl eine nachweislich entzündungshemmende Wirkung hat. Der dafür verantwortliche Wirkstoff: Oleocanthal. In Apulien müssen die Menschen besonders gesund sein. Schließlich produziert die Region 40 Prozent des italienischen Olivenöls und gehört damit zu den größten Herstellerregionen Italiens. Schon in biblischen Zeiten wurden auf der roten Erde des Stiefelabsatzes Olivenbäume kultiviert. Bis heute ist die Gegend für ihr hervorragendes Öl mit dem unverkennbaren, delikaten Eigengeschmack berühmt. Es bildet die Grundlage der regionalen Küche und das Fundament für den ehemaligen Reichtum einiger apulischer Hafenstädte. Um das „flüssige Gold“ nicht versiegen zu lassen, arbeiten jedes Jahr im Winter unzählige Erntehelfer auf den riesigen Olivenhainen Apuliens und bergen einzigartige kulinarische Schätze.

 

Typisch Apulien
Das Olivenöl wird in Apulien zum Salat und Brot gereicht oder auf dem mit halbierten Tomaten belegten apulischen Zwieback gegessen, zum Braten von Gemüse oder für die Zubereitung der Pasta und der Antipasti verwendet. Doch die Apulier leben nicht nur für, sondern auch vom goldenen Olivensaft: Zahlreiche Aziendas produzieren und vertreiben selbständig Öle. So auch die Azienda Agrituristica Il Contadino. Die agrituristische Anlage liegt siebenhundert Meter von der Adria entfernt und bietet ihren Gästen im Winter auf Anfrage die Möglichkeit, hautnah bei der Olivenernte dabei zu sein und die wahlweise grünen oder schwarzen Früchtchen mit einem Abstreifer vom Baum zu holen. Der Lohn der Mühe? Beim Ernteeinsatz können Urlauber viel über die Kultur und die Produktion des qualitativ hochwertigen, apulischen Olivenöls lernen. Diesen Service bietet auch die luxuriöse Masseria San Domenico. Im 15. Jahrhundert wurde sie direkt an der Adria errichtet und vor zehn Jahren als eindrucksvolles Fünf-Sterne-Hotel eröffnet. Nach der Arbeit im hoteleigenen Olivenhain können die Gäste am Privatstrand spazieren gehen oder sich bei einer Massage die müden Muskeln wach-klopfen lassen. Der Aufenthalt im Deluxe-Zimmer kann mit Halbpension, Besuch des Olivenöl-Museums, Wein- und Olivenöl-Degustation gebucht werden. Im „Il Contadino“ können freiwillige „Erntehelfer“ auf Anfrage bei der Familie des Besitzers übernachten und die typisch apulische Küche ausprobieren.

 

Apulien nördlich der Alpen
Wer die Spezialitäten des italienischen Stiefelabsatzes nördlich der Alpen genießen möchte, kann seit Mitte Oktober in der ersten apulischen Dependance in München (Maximiliansplatz 18) auf kulinarische Entdeckungsreise gehen. Das Geschäft bietet neben Weinen auch verschiedene Öle und in Olivenöl eingelegte Antipasti an. Außerdem können hier auch auf Olivenöl basierende Kosmetikprodukte erworben werden. So wandert das „flüssige Gold“ nicht nur auf den Esstisch, sondern auch ins Badezimmer.

 

Weitere Infos unter www.pugliadoc.net, www.ilcontadino.it und www.masseriasandomenico.com.





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