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Angeln in Dänemark - Küstenfischen im Limfjord

REGION/LAND: Jütland, Nordsee, Kattregat, Dänemark
KOMMENTAR: Vor einem die untergehende Sonne, hinter einem in der Abenddämmerung die orange-rot leuchtende Steilküste und im Wasser vielleicht der Fisch, der diesem Angeltag die Krone aufsetzt..


Anglerglück mit Hornhecht. Foto: Holger Bente, Copyright: VisitDenmark

Auf dem Weg nach Jelse Odde. Foto: Holger Bente, Copyright: VisitDenmark
Im Fischreich. Foto: Holger Bente, Copyright: VisitDenmark
Frische Meerforelle fürs Abendessen. Foto: Holger Bente, Copyright: VisitDenmark

Wahrscheinlich war es hier, wo alles angefangen hat. Vor der imposanten Steilküste von Kås Hoved ganz im Westen der Kommune Skive im südlichen Limfjord. Fast zu jeder Jahreszeit kann man an diesem Platz damit rechnen, einen oder mehrere Angler mit Wathose bis zur Hüfte im Wasser stehen zu sehen, die mit stoischer Ruhe ihre Köder durch die Fluten des Limfjords ziehen.

 

Es ist nicht neu, dass der Limfjord, der große Sund zwischen der jütländischen Halbinsel und der Insel Vendsyssel-Thy, ein spannendes Angelrevier ist. So finden sich jedes Jahr zahlreiche Freizeitangler und Touristen ein, um beispielsweise am Oddesund auf die in den Limfjord ziehenden Heringe zu fischen oder im Sommer einen der zahlreichen Hornhechte an den Haken zu bekommen.

 

Für viele Touristen und Angler neu ist aber mit Sicherheit, dass der Limfjord sich in den letzten Jahren zu einem exzellenten Meerforellen-Revier entwickelt hat. Eigentlich war der Limfjord schon immer Heimat zahlreicher Meerforellen, dieser begehrten Salmonidenart, die ähnlich wie der Lachs im Meer lebt und zum Laichen in die Flüsse zieht. Denn genau solche Flüsse, wie die zu den weltbesten Meerforellenflüssen zählende Karup Au, münden in großer Zahl in den Limfjord. Es hat nur etwas länger gedauert, bis einheimische Angler das Fischen von der Küste auf die begehrten Meerforellen für sich entdeckt hatten.

 

Was an den Ufern der Inseln Fünen, Langeland, Møn und Bornholm schon seit Jahren bekannt ist und jedes Jahr Tausende Angler an jene Strände lockt, hat sich zumindest unter den dänischen Anglern schon längst rumgesprochen: Eine spannende Fischerei von den exponierten und landschaftlich teilweise höchst beeindruckenden Küstenabschnitten des Limfjordes mit der Spinn- oder Fliegenrute. Es sind Plätze wie die einen Kilometer lange Landzunge Jelse Odde im Norden der malerischen Halbinsel Lundø, die vielfältig strukturierten Küsten auf der für Ihre Fossilien berühmten Insel Fur oder das lang gezogene und mehrere hundert Meter begehbare Stein- und Muschelriff im Süden der Insel Jegindø, die Küstenanglerherzen höher schlagen lassen.

 

Diese besonders unter Anglern in Deutschland seit Jahren an Beliebtheit zunehmende Fischerei hat sich auch die Struer Kystfiskerforening (Struer Küstenangler-Verein) auf die Fahne geschrieben: Seit 2007 werden immer im April die sogenannten „Ørreddage“ (deutsch „Forellentage“) abgehalten, ein Angel- und Fotowettbewerb, wo nicht nur der Fisch, sondern auch der Spaß und das Miteinander im Vordergrund stehen. Der Verein will zeigen, dass „Silber im Limfjord Gold wert ist“ und dazu beitragen, das Küstenfischen in der Region zwischen Lemvig und Skive auch für den Tourismus bekannter und populärer wird.

 

Weitere Informationen
www.skf1990.dk (nur in dänischer Sprache)
Angeln als wichtiger Teil der Freizeitgestaltung ist auch in das von den direkt am Limfjord liegenden Kommunen Skive, Struer, Holstebro und Lemvig gestartete Projekt „Enjoy Limfjorden“ integriert. Neben zahlreichen anderen Attraktionen, Ausflugszielen und Aktivitäten am südlichen Limfjord setzt der kommunale Verband bei der Präsentation seines Gebietes insbesondere auf das Küstenfischen auf Meerforellen.





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