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Dem Himmel so nah: Das alentejanische Nachtfirmament

REGION/LAND: Portugal, Distrikte Portalegre, Évora und Beja sowie Südteil des Distrikts Setúbal
KOMMENTAR: Den Besuchern des Alentejo wird das Greifen nach den Sternen, ein bisher ehrgeiziges und mühsames Unterfangen, nun deutlich erleichtert: Der Nachthimmel über dem Alqueva-Stausee erhielt aufgrund seiner einzigartigen Pracht und hervorragenden Eignung zur Sternenbeobachtung als erstes Gebiet der Welt den Titel „Starlight Tourism Destination“ der Starlight Foundation.


Foto:  Turismo de Portugal
Foto: Turismo de Portugal

Foto: Turismo de Portugal
Foto: Turismo de Portugal

Das Reservat überspannt ein Gebiet von 3.000 Quadratkilometern und schließt die sechs Gemeinden Alandroal, Barrancos, Moura, Mourão, Reguengos de Monsaraz und Portel ein. Deren dünne Besiedlung und geringe Lichtverschmutzung macht die schwarze, alentejanische Nacht zur perfekten Kulisse für die fulminante Strahlkraft der Himmelsgestirne. Die Kraterlandschaft des Mondes, die Bewegungen der Jupitermonde sowie einzigartige Formationen, wie zum Beispiel die Sternzeichen oder die Milchstraße, ziehen Wissenschaftler, Romantiker und Familien gleichermaßen in ihren Bann. Hier scheinen die Sterne größer, heller und eben näher zu sein.
Rund um den unberührten Stausee ertönt der Gesang der Vögel, der für eine musikalische Untermalung sorgt. Megalithische Felsformationen unterstreichen die mystische Atmosphäre: Hunderte über die gesamte Region verstreute Monumente aus dem vierten und dritten vorchristlichen Jahrtausend zeugen von der Verehrung der Gestirne als wesentliches Element des Lebenszyklus‘ durch unsere Vorfahren. Ein besonderes Highlight ist der bei Monsaraz liegende Menhir von Outeiro. Mit seinen etwa sechs Metern Höhe ist der Granitmenhir der größte in Portugal.

Entlang der Alqueva Dark Sky®-Route stellen Experten interessierten Gästen geführte Touren und Equipment wie Teleskope zur Verfügung.
Tagsüber lädt die ausgedehnte Wasserfläche des Alqueva-Stausees und die wunderschöne Umgebung zu einer Bootstour oder Wassersportaktivitäten ein. Im nahen Museum da Luz wird an das Dorf erinnert, das beim Bau des Stausees überflutet wurde, und von der Burg in Mourão bietet sich der beste Ausblick auf den See.
Gastronomie und Hotellerie im Alentejo haben sich bereits auf die umgekehrten Lebensrhythmen der Nachtschwärmer eingestellt: Sie bieten zeitlich versetzte Mahlzeiten und einen späten Check out am Tag der Abreise.

Der Stausee bei Alqueva, einer der größten Europas, liegt rund 50 Kilometer von Évora entfernt. Von Lissabon ist er in zwei Stunden Autofahrt zu erreichen.

 

Weitere Informationen:
www.turismoalqueva.pt/dark-sky
www.visitalentejo.pt
www.visitportugal.com

 

 





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