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Schloss Kirchheim

REGION/LAND: Baden Württemberg, Deutschland
KOMMENTAR: Neben all den bekannten und großen Schlössern gibt es nicht minder interessante Kleinode.


Ein klassischer Ausflugstipp

Inmitten einer landschaftlich reizvollen Kulisse der Schwäbischen Alb liegt Kirchheim unter Teck: Ein lohnenswertes Ausflugsziel! Denn die historische Marktstadt bietet nicht nur geschichtsträchtige Bauten, sondern auch idyllische Gässchen zum Bummeln. Beindruckende Fachwerkhäuser verleihen dem Ort die Atmosphäre einer altertümlichen Stadt. Eine der wohl interessantesten Sehenswürdigkeiten ist das Schloss. Am Rande der Altstadt präsentiert es sich seinen Betrachtern. Der schlicht gehaltene Bau mit zwei Fachwerketagen und einem Innenhof ist von Gräben mit Befestigungsanlangen umgeben. Und es ist verblüffend: Trotz seiner städtischen Lage, wirkt es mit Garten und Bäumen fast ländlich.

Heute sieht man den Bau, wie er zwischen 1538-1560 unter den Herzögen Ulrich und Christoph von Württemberg als Teil der mächtigen Landesfestung Kirchheim errichtet wurde. Zu Beginn diente er dem amtierenden Burgvogt als Wohnsitz. Nachdem Kirchheim jedoch seine militärische Bedeutung verloren hatte, wurde es als Jagdschloss genutzt. Ab 1628 wurde Kirchheim während zweier Jahrhunderte immer wieder zum Wohnsitz der herzoglichen Witwen. Die wohl prominentesten Bewohnerinnen der Fürstenzimmer waren Franziska von Hohenheim (1793-1811) und Henriette von Württemberg (1817-1857). Henriette, die 1797 Herzog Ludwig Friedrich Alexander von Württemberg geheiratet hatte, ist bis heute unvergessen. Der Grund: Sie war eine sozial und kulturell so engagierte Frau, dass es in Kirchheim und Umgebung in diesem Bereich fast nichts gibt, was nicht von ihr begründet oder gestiftet wurde, vom Kindergarten bis zur Feuerwehr! Seit 1857 diente das Kirchheim er Schloss anderen Zwecken: Es war Lazarett, Schule, Heimatmuseum und Lehrerseminar.

Nach Renovierungsarbeiten erstrahlen die Fürstenzimmer nun wieder in neuem Glanz. Kostbare, originale Möbelstücke aus der Zeit der Witwen Franziska von Hohenheim und Henriette von Württemberg schmücken die prachtvollen Räume und lassen den Charme der vergangenen Zeiten wieder lebendig werden. Führungen durch das Schlossmuseum bieten interessante Einblicke in das Leben der Herzogswitwen.

Einmal in Kirchheim, sollte man auch das Fachwerk-Rathaus mit Mondphasenuhr und die gotische Martinskirche bei einem Gang durch die malerische und lebhafte Fußgängerzone der Stadt nicht versäumen! Das Städtische Museum im Kornhaus lädt zu Entdeckungen in der Kirchheimer Geschichte ein – 2007 ganz besonders mit einer biografischen Ausstellung über Henriette von Württemberg (bis 1. November). Und wen bei schönem Wetter die Wanderlust packt, der besteigt am besten den nahen Hausberg, die Teck, mit der beeindruckenden Burganlage und prachtvoller Aussicht über Alb und Albvorland.


Weitere Informationen unter: www.herzogin-henriette.de


Öffnungszeiten :

Historische Wohnräume im Schloss
Mittwoch und Samstag 13-16 Uhr
Sonn- und Feiertage 13.30-17 Uhr

Sonderausstellung „Ein bewegtes Leben – Herzogin Henriette von Württemberg“
im Städtischen Museum im Kornhaus
Dienstag 14-17 Uhr
Mittwoch-Freitag 10-12 und 14-17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11-17 Uhr
Montag geschlossen

Hinweis: Es gibt ein Kombiticket für die Besichtigung von Schloss und Sonderausstellung!






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