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Provinzen und Territorien

REGION/LAND: Kanada
KOMMENTAR: Kanadas zehn Provinzen und drei Territorien decken zusammen eine Fläche von fast zehn Millionen Quadratkilometern ab. Damit ist das zweitgrößte Land der Erde fast 30 Mal größer als Deutschland.

 


Im Osten, an der Atlantikküste, liegen die vier Provinzen Neufundland und Labrador, Prince Edward Island, New Brunswick und Nova Scotia. Nach Westen folgen die frankophon geprägte Provinz Québec und  die zwischen den großen Seen im Süden und der Hudson Bay im Norden gelegene Provinz Ontario. Die Provinzen Saskatchewan und Manitoba mit ausgedehnten Prärien, Wald- und Seenlandschaften schließen sich nach Westen an. Alberta, durch das sich die Gebirgskette der Rocky Mountains zieht, und British Columbia an der Pazifikküste sind die westlichen Provinzen Kanadas. Nördlich des 60. Breitengrades liegen von West nach Ost die Territorien Yukon, Northwest Territories und Nunavut.

 

Alberta

 

Mit einer Pferdestärke über die kanadische Prärie - im Süden Albertas sind Besucher auf den Spuren des „Wilden Westens“ unterwegs. Ob beim Urlaub auf einer „Guest Ranch“ oder beim größten Outdoor Rodeo der Welt, der Calgary Stampede - das Cowboy-Flair ist hier noch überall lebendig. Ebenfalls im Süden der Provinz liegt der Dinosaur Provincial Park, die zweitgrößte Dinosaurierfundstelle der Welt. Die urzeitlichen Tiere lebten vor über 70 Millionen Jahren in dieser Region. Ihre Skelette sind eingebettet  in die bizarren Gesteinsformationen der kanadischen Badlands. Banff, Jasper National Park und die Region um Lake Louise in den kanadischen Rocky Mountains sind wie geschaffen für jede Art von Sommer- oder Winter- Outdoor-Aktivität. Atemberaubende Ausblicke auf Gletscher und die gigantische Bergkulisse der Rockies bietet der Icefieldsparkway, eine Traumstraße, die tief in die Bergwelt Albertas führt. In der weitläufigen Waldlandschaft des Nordens lassen sich besonders gut Tiere beobachten - beispielsweise im Wood Buffalo National Park. So vielfältig wie die gesamte Provinz ist auch das Leben in den Städten wie Calgary und der Provinzhauptstadt Edmonton. Edle Restaurants, moderne Museen und ausgefallene Galerien finden sich hier ebenso wie das größte Unterhaltungs- und Einkaufszentrum der Welt, die Edmonton Shopping Mall. Insgesamt bietet Alberta Besuchern 68 Provinzparks und fünf Nationalparks.
www.travelalberta.com

 

British Columbia

 

Die Provinz British Columbia begeistert Besucher durch ihre Kontraste,  erlebbar an einem einzigen Tag: Berge und Pazifischer Ozean liegen hier ebenso nah beieinander wie unberührte Wildnis und modernes Stadtleben. Die Bergwelt der Coast Mountains mit dem bekannten Bergressort und Wintersportgebiet Whistler liegen nur zweieinhalb Autostunden von Vancouver und der Pazifikküste entfernt.

 

Die Küste besticht durch weitläufige Sandstrände entlang der Sunshine Coast,  tief in das Land reichende Fjorde und unzählige vorgelagerte Inseln. Die größte davon ist Vancouver Island. Neben einem Jahrtausende alten Regenwald befindet sich hier auch die viktorianisch anmutende Hauptstadt British Columbias, Victoria. In den küstennahen Gewässern tummeln sich zahlreiche Walarten, die von Land oder Wasser aus beobachtet werden können. Das Gefühl, mit sich und der Natur alleine zu sein, stellt sich besonders im spärlich besiedelten Norden der Provinz ein – beispielsweise in einer luxuriösen Wilderness Lodge oder im Wohnmobil auf dem Campingplatz. Im Gegensatz hierzu steht Vancouver, die Stadt, die wiederholt zu einem der weltweit lebenswertesten Plätze gekürt wurde und Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010 ist. Die lebendige Kunst- und Kulturszene zieht Besucher ebenso in ihren Bann wie das pulsierende Nachtleben und die erstklassigen Restaurants mit Weinen aus dem fruchtbaren und sonnenverwöhnten Okanagan Valley im Süden der Provinz. In British Columbia gibt es vier Nationalparks und 51 Provinzparks zu erkunden.
www.hellobc.com

 

Manitoba

 

Weit über 100.000 Seen und einzigartige Möglichkeiten zur Beobachtung von Wildtieren zeichnen Manitoba aus. Ein ganz besonderes Schauspiel bietet sich Besuchern der Provinz bei einem Besuch des kleinen Städtchens Churchill. Wo der Churchill River in die Hudson Bay mündet, finden sich im Sommer mehrere Tausend Belugawale ein. Die weißen Wale lassen sich von der Küste oder vom Boot aus leicht beobachten. Aber auch die Besucher werden von den neugierigen Tieren interessiert beäugt. Belugas können als einzige Wale den Kopf drehen und verfügen über eine vielfältige Mimik. Im Herbst sammeln sich dann um Churchill Eisbären und warten auf das Zufrieren der Hudson Bay, um dort auf die Jagd gehen zu können. Von busähnlichen Fahrzeugen aus – sogenannten Tundra Buggys – lassen sich die majestätischen Tiere sicher beobachten. Nach Süden schließt an die Tundra die ausgedehnte, sanfthügelige Wald- und Seenlandschaft Manitobas an, die wie geschaffen ist für Ausflüge mit dem Kanu oder Kajak. Nur 15 Minuten von der Hauptstadt Winnipeg entfernt, im Oak Hammock Marsh Interpretive Center, befindet sich einer der besten Aussichtspunkte des gesamten Kontinents für die Beobachtung von Vögeln. Neben dem Riding Mountain National Park und dem Wapsuk National Park verfügt Manitoba außerdem über 30 Provinzparks.
www.travelmanitoba.com

 

New Brunswick

 

Die ersten europäischen Einwanderer aus Frankreich glaubten in New Brunswick ein irdisches Paradies gefunden zu haben, das sie Arkadien nannten. Noch heute fühlen sich die Einwohner von New Brunswick als Arkadier, was besonders deutlich in den zahlreichen, über das ganze Jahr verteilten Festivals und Veranstaltungen zum Ausdruck kommt. An Schönheit mangelt es der Provinz nicht. Flüsse wie der St. John River oder der Miramichi River schlängeln sich durch eine sanfthügelige, fruchtbare Landschaft. Der Westen der Provinz wird von den nördlichen Ausläufern der Appalachen durchzogen, einem der ältesten Gebirge der Welt. Hier finden Besucher Ruhe bei Wanderungen durch die weiten Wälder oder bei Ausflügen mit dem Kanu auf den vielen Seen. Paradiesisch fühlen sich auch die Wale. In der Bay of Fundy können Besucher bis zu 15 verschiedene Arten sichten.
Was die Wale in die Bucht lockt, ist der ungeheure Nahrungsreichtum. Zweimal am Tag fließen hier mehrere Millionen Tonnen Wasser in die Bucht und wieder zurück in den Atlantik und erzeugen dabei einen Tidenhub von bis zu 14 Metern. Besonders eindrucksvoll lässt sich das Naturschauspiel bei den Hopewell Rocks beobachten, die je nach Wasserstand aus dem Ozeanboden ragen oder zu zwei Dritteln im Wasser untertauchen. Ausgedehnte Dünen und Marschlandschaften sowie versteckte Buchten und Sandstrände verleihen der Atlantikprovinz ihren besonderen Charme. New Brunswick verfügt über zwei Nationalparks und elf Provinzparks
www.tourismnewbrunswick.ca

 

Neufoundland & Labrador

 

Von Cape Spear sind es gerade etwas mehr als 3.000 Kilometer nach Irland. Die Nähe Neufundlands zum europäischen Kontinent mag auch die Wikinger vor mehr als 1.000 Jahren an die Küste der Atlantikinsel geführt haben. Ihre wieder aufgebaute Siedlung in der L’Anse aux Meadows im Westen der Provinz wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Nicht weit davon entfernt liegt ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe, der Gros Morne National Park. Vom gleichnamigen Berg reicht der Blick weit über tiefe Fjorde und die nahezu vegetationslosen Tablelands hinaus aufs Meer. Dort führt im Frühsommer eine außergewöhnliche Wasserstraße an Neufundland vorbei, die so genannte Iceberg Alley. Auf ihr ziehen Eisberge von der Ostküste Labradors bis an die Südküste Neufundlands, bevor sie endgültig mit dem Atlantik verschmelzen. Entlang der Küste lassen sich außerdem Wale und Vogelkolonien beobachten. Besonders beeindruckend ist das Cape St.Mary’s Ecological Reserve auf der Avalon-Halbinsel. Tausende Vögel drängen sich hier auf einem 100 Meter in die Höhe ragenden Fels. Wie die zahlreichen Fischerdörfer entlang der Küste ist auch die Hauptstadt Neufundlands, St. John’s, geprägt von der engen Verbindung der Insel und ihrer Einwohner zum Meer. In urigen Pubs und Restaurants springt das freundliche und offene Wesen der Neufundländer schnell auf die Besucher über. Labrador liegt auf dem kanadischen Festland. Es ist eine von Menschen nahezu unberührte Region mit gewaltigen Bergmassiven, großen Seen und ungebändigten Flüssen. Neufundland und Labrador verfügen über drei Nationalparks und vier Provinzparks
www.newfoundlandandlabradortourism.com

 

Nova Scotia

 

In Peggy’s Cove, an der Ostküste der Atlantikprovinz Nova Scotia, steht der am meisten fotografierte Leuchtturm Nordamerikas. Er reiht sich ein in eine Kette steinerner Wegweiser,  die Fischer und Seeleute nach wie vor sicher zurück auf die Insel lotsen. Entlang der so genannten Lighthouse Route im Südosten der Provinz wechseln sich über 20 Leuchttürme mit malerischen Stränden, tief ins Land ragenden Buchten und kleinen bunten Fischerorten, wie zum Beispiel dem UNESCO-Weltkulturerbe Lunenburg, ab. Im Norden, auf Cape Breton Island, führt der Cabot Trail entlang der felsigen Nordküste bevor er in die Hochebene des Cape Breton Nationalparks aufsteigt. Die 300 Kilometer lange Straße führt durch eine faszinierende Landschaft, die zu jeder Jahreszeit Besucher in Ihren Bann zieht. Im Sommer lassen sich von der Küste aus Wale beobachten, im Herbst entfaltet sich in den Laubwäldern eine unbeschreibliche Farbenvielfalt. 26 Wanderwege führen durch die Wald-, Moor- und Tundralandschaft des Nationalparks. Das schottische und französische Erbe dieser Region ist noch überall lebendig und verleiht Cape Breton ein ganz besonderes Flair.
Neun weitere Routen führen durch unterschiedliche Regionen Nova Scotias, auf denen Besucher die kulturelle und landschaftliche Vielfalt der Provinz kennen lernen. Auch aus kulinarischer Sicht hat die Atlantikprovinz Nova Scotia Einiges zu bieten, insbesondere wenn es um Fisch und Meeresfrüchte geht. Die fehlen auf fast keiner Speisekarte und kommen immer fangfrisch auf den Tisch. Eine große Auswahl regionaler und internationaler Restaurants bietet Halifax, die Hauptstadt
Nova Scotias. Die Provinz verfügt über 2 Nationalparks und 125 Provinzparks.
www.novascotia.com

 

Ontario

 

Vom 553 Meter hohen CN Tower, dem größten frei stehenden Gebäude der Welt, blicken Besucher auf die größte Stadt Kanadas und auf die spiegelnde Wasseroberfläche des Ontario-Sees.  Einer der vielen Seen Ontarios, von denen sich der Name ableitet, den die Ureinwohner dieser Region gaben: „schimmerndes Wasser“. Toronto verfügt über mehr Ladenfläche und damit mehr Schaufenster pro Einwohner als jede andere nordamerikanische Stadt. Mit 80 verschiedenen Nationalitäten zählt sie außerdem zu den kulturell vielfältigsten Städten der Welt. Nach New York und London bietet Toronto die größte Anzahl von Live-Bühnen und Theatern. Die eine Autostunde südlich der Stadt gelegene Niagara-Region ist nicht nur bekannt für die gleichnamigen Wasserfälle – hier erzeugen über 70 Weingüter jährlich 44 Millionen Liter Wein. Die sonnenverwöhnte Region liegt auf demselben Breitengrad wie Mittelitalien. Ottawa, die Hauptstadt Kanadas, bietet auch im Winter Spaß auf dem Wasser, beispielsweise auf der acht Kilometer langen Schlittschuhbahn auf dem Rideau Canal. Hier findet auch Nordamerika’s größtes Winterfestival „Winterlude“ statt. Eng mit dem Wasser verbunden sind auch die Aktivitäten in den beliebtesten Regionen Ontarios, dem Algonquin Provincial Park mit seinen insgesamt 1.500 Kilometer langen Kanurouten oder den 1000 Islands im St. Lorenzstrom. Auch beim „Walk in the Clouds“, einem 630m langen Hängepfad durch die Baumwipfel des Haliburton Forests, ist man dem Wasser sehr nahe. Ontario bietet sechs Nationalparks und fast 200 Provinzparks.
www.ontariotravel.net

 

Prince Edward Island

 

Auf einer Konferenz in Charlottetown, der Hauptstadt von Prince Edward Island,  wurde 1864 das heutige Kanada gegründet. Das herausragendste Bauwerk, das auf dieses Ereignis verweist, ist die fast 13 Kilometer lange Confederation Bridge, die Prince Edward Island mit dem kanadischen Festland verbindet. Aber nicht nur wegen ihrer Bedeutung für die kanadische Geschichte ist die Insel im St. Lorenz-Golf etwas Außergewöhnliches. Die kleinste Provinz Kanadas besticht durch ihre Landschaft. Sanfte Hügel in sattem Grün stehen in auffälligem Kontrast zu dem überwiegend roten Boden. Weitläufige Sandstrände, Dünen und Marschgebiete werden immer wieder von roten Sandsteinklippen unterbrochen. Inspiriert von der einmaligen Natur entstand hier gegen Ende der viktorianischen Epoche die Novelle „Anne of Green Gable“ der Schriftstellerin Lucy Maud Montgomery. Noch heute reisen viele Besucher der Insel auf den Spuren dieses Romans durch Prince Edward Island. Ausgedehnte Spaziergänge am Strand, Ausflüge mit dem Kajak entlang der Küste oder mit dem Fahrrad in das Inland - die Insel bietet jede Menge Abwechslung. Mit insgesamt 26 Golfplätzen zählt sie außerdem zu den besten Golfdestinationen Kanadas. Prince Edward Island verfügt über einen National Park und 26 Provinzparks.
www.gov.pe.ca/visitorsguide

 

Québec

 

In Québec finden das französische „Savoir Vivre“ und der „American Way of Life“ zusammen. Das daraus neu entstandene Lebensgefühl drückt sich ganz besonders in den größeren Städten der Provinz wie Montréal und Québec City aus. Die nach Paris zweitgrößte französischsprachige Stadt Montréal liegt am Sankt-Lorenz-Strom, der wichtigsten Verbindung zwischen den Großen Seen und dem Atlantik. Die Kopfsteinpflaster-Straßen der Altstadt säumen Steinbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die heute gemütliche Restaurants, ausgefallene Galerien und kleine individuelle Boutique-Hotels beherbergen. Im Sommer locken nicht nur Cafés und Kneipen ins Freie, sondern auch zahlreiche Festivals, die die kulturelle Vielfalt der Stadt widerspiegeln. Eines der größten und bekanntesten ist das Festival International de Jazz de Montréal. Über 2.000 Künstler begeistern in 500 Konzerten, die meisten davon kostenlos und unter freiem Himmel, die Besucher. Besonders im Winter spielt sich das Leben der Stadt in der „Ville Souterrain“  ab, einem unterirdischen Einkaufsparadies, das sich auf insgesamt 30 Kilometer Länge erstreckt. In die historische und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt von Québec City führen enge, steile Gassen. Dominiert wird die einzige befestigte Stadt Nordamerikas von der Zitadelle und dem Prachtbau des Château Frontenac. In 21 touristischen Regionen und 27 Nationalparks bietet Québec, die größte Provinz Kanadas, seinen Besuchern eine einzigartige landschaftliche Vielfalt und ein breites Spektrum unterschiedlicher Aktivitäten.
www.bonjourquebec.com/de

 

Saskatchewan

 

Unzählige Seen, sanfthügelige Gras- und Waldlandschaften, die sich bis zum Horizont erstrecken – nirgendwo sonst in Kanada können Weite und Raum so intensiv wie in Saskatchewan erlebt werden. Dies trifft besonders auf den Grassland Nationalpark im Süden der Provinz zu. Die hügelige Prärielandschaft bot einst Sitting Bull nach der Schlacht am Little Big Horn Zuflucht und bietet Besuchern heute Einblick in das einzigartige Ökosystem der nordamerikanischen Prärie. Der Cyprus Hills Interprovincial Park im Westen, an der Grenze zur Nachbarprovinz Alberta, hebt sich wie eine Insel aus der Prärie. Steile Felsklippen und sanfte Täler bilden zusammen mit großen Waldgebieten ein ideales Terrain für Wanderungen. Im Süden Saskatchewans liegt der Ursprung der Royal Canadian Mounted Police (RCMP). Noch heute werden im einzigen Ausbildungszentrum Kanadas die zukünftigen „Mounties“ geschult und trainiert. Ein neues Museum öffnet im Mai 2007 seine Pforten und führt Besucher durch die spannende Geschichte der RCMP. In der Übergangszone zwischen der südlichen Parklandschaft und den borealen Nadelwäldern des Nordens liegt der Prince Albert National Park. Er beherbergt zahlreiche Tierarten wie beispielsweise frei lebende Bisonherden. Zeugnisse der First Nation reichen bis 8.000 Jahre zurück. Jüngeren Datums ist die Hütte von Grey Owl, der den Naturschutzgedanken in Kanada Anfang des vergangenen Jahrhunderts vorantrieb. Saskatchewan verfügt über zwei Nationalparks und 25 Provinzparks.
www.sasktourism.com

 

Northwest Territories

 

Dick eingepackt auf einem zugefrorenen See, die Augen gen Himmel gerichtet –  das prächtige Farbenspiel der Aurora Borealis taucht die Northwest Territories im Herbst und Winter in ein märchenhaftes Licht. Bis zu einem Meter dicke Eisstraßen verbinden zu dieser Jahreszeit die wichtigsten Regionen. Zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln zählen im Winter Schneeschuhe,  Hundeschlitten oder Schneemobile. Auch im Sommer herrschen in den Northwest Territories ganz besondere Lichtverhältnisse. Die langen Tage lassen viel Zeit für unterschiedliche Outdoor-Aktivitäten. Mit dem Kanu oder Kajak lassen sich einige der größten Flüsse und Seen Kanadas erkunden. Karibus, Grizzleys, Elche und viele weitere Tiere können in freier Wildbahn beobachtet werden. Das Tal des Mackenzie beispielsweise zählt zu den wichtigsten nordamerikanischen Routen für Zugvögel. Über 200 Vogelarten nutzen diesen Weg zu ihren Sommerquartieren in den Northwest Territories. Gewaltige Gebirgsketten, sanfthügelige Tundra und boreale Nadelwälder bedecken den größten Teil des Territoriums. Von insgesamt vier Nationalparks sind der Nahanni und der Wood Baffalo National Park als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Weitere 45 territoriale Parks und Sehenswürdigkeiten wie die 400 Kilometer lange Waterfall Route ziehen Besucher in ihren Bann. Ausgangspunkt für die Unternehmungen ist Yellowknife, die Hauptstadt der Northwest Territories.
www.spectacularnwt.com

 

Nunavut

 

Nunavut, was in der Inuktitu-Sprache so viel bedeutet wie „Unser Land“, ist das jüngste Territorium Kanadas. 1999 zur eigenständigen Region erklärt, erstreckt es sich vom 60. Breitengrad entlang der Hudson Bay bis zum Nordpol. Nunavut ist das Land der Inuit, die hier seit Jahrtausenden siedeln und gelernt haben, mit der zwar grandiosen aber auch extremen Natur zu leben. Weniger als 30.000 Menschen

verteilen sich auf eine Fläche von zwei Millionen Quadratkilometer. Davon leben alleine 6.000 Menschen in der Hauptstadt Iqaluit. Ob beim Bau eines Iglu, beim Lenken eines Hundeschlittengespanns durch die Weiten der Tundra oder auf einem der vielen Festivals, Besucher finden sehr schnell Zugang zu der einzigartigen Kultur und Lebensweise der Inuit. Einen Einblick in die Natur dieser Region gewähren die drei Nationalparks Auyuittuq National Park im Süden von Baffin Island, Sirmilik National Park, im Norden von Baffin Island und Quttinirpaaq oder Ellesmere Island National Park hoch im Norden von Nunavut. Majestätische Gebirgsketten, tiefe Fjorde und weite Ebenen prägen diese von Eis und Wasser geformten Landschaften. In der Tundra lassen sich Moschusochsen und Karibus beobachten, an den Küsten Walrosse und im eisblauen Wasser Wale. Nunavut verfügt außerdem über 17 territorische Parks und vier Heritage Rivers.
www.nunavuttourism.com

 

Yukon

 

Durch die eindrucksvolle Landschaft des Yukon führen einige der schönsten Straßen der Welt. Sie verbinden nicht nur landschaftlich reizvolle Regionen sondern auch die spannende Vergangenheit des Yukon mit der nicht weniger aufregenden Gegenwart.
Auf über 3.400 Kilometern führen vier Traumstraßen, der Alaska Highway, der Klondike/Kluane Loop, The Golden Circle und der Silver Trail durch geschichtsträchtige Orte wie Dawson City, Zentrum des Klondike Goldrausches, über die Coast Mountains an die Pazifikküste oder in atemberaubende Nationalparks wie den Kluane National Park and Reserve im Südwesten des Territoriums. Hier überragen die höchsten Berge Kanadas das größte nichtpolare Eisfeld der Erde und bis zu 100 Kilometer lange Gletscher. Von den Straßen führen Pfade und Flüsse, träge dahinfließend oder mit reißenden Stromschnellen, noch tiefer in das legendäre Territorium. Neben Wandern, Mountainbiken, Kanu- und Kajak-Ausflügen im Sommer oder Hundeschlittentouren im Winter sind Outdoor-Abenteuer im Yukon kaum Grenzen gesetzt. In Dawson City oder Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon, können Besucher ihr Glück beispielsweise in der Diamond Tooth Gertie’s Gambling Hall, dem einzigen Spielkasino der Yukon Territorie,s versuchen oder sich zu einer Partie Golf unter der Mitternachtssonne treffen. Der Yukon verfügt über drei Nationalparks und vier territorische Parks.
www.travelyukon.com





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