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Radfahren mit Weitblick

REGION/LAND: Schleswig Holstein, Deutschland
KOMMENTAR: Traumhaft schöne Landschaften und eben Strecken über die sich nicht nur Gelegenheits-und Genussradler freuen


Herzogtum Lauenburg




Das Herzogtum Lauenburg ist ein Eldorado für Radurlauber. Gut
ausgebaute und beschilderte Radwege ziehen sich wie ein Wabennetz durch die beliebte Region im Süden Schleswig-Holsteins. Neben dem berühmten Handelsweg „Alte Salzstrasse“, der als Radfernweg quer durch das Herzogtum von Lüneburg bis Lübeck führt, laden auch viele kleinere Touren ein, den besonderen Charme des Landes zu entdecken.

Natur- und Kulturgenuss lässt sich bei einer Radtour durch das Klosterdreieck
bei Ratzeburg bestens verbinden. Startpunkt ist die Inselstadt Ratzeburg, deren
historischer Kern samt romanischem Backsteindom aus dem 12. Jahrhundert ringsum
von Seen umgeben ist. Auf den mittelalterlichen Pilgerspuren von Mönchs Ernesto
führt die Rundreise zum etwa 30 Kilometer entfernten Kloster Rhena. Die Anlage
aus dem 13. Jahrhundert mit dem sehenswerten Klostergarten ist gut erhalten und
nach Anmeldung zu besichtigen. Auf dem Nonnenweg geht es von Rhena zum Kloster
Zarrentin Schaalsee, den  an den tiefsten See Norddeutschlands. Er ist das
Herzstück des gleichnamigen Biosphärenreservates, in dem die Besucher
unberührte Natur und eine vielfältige Tierwelt erwartet. Am See entlang geht es
zurück nach Ratzeburg. Die gesamte Strecke ist etwa 85 Kilometer lang.

Entdecken Sie das Klosterdreieck in einer mehrtägigen weitblick*-Tour. Vier
Übernachtungen mit Frühstück, Kartenmaterial, Strecken- und Klosterbeschreibung
für 145 Euro pro Person im Doppelzimmer. Buchbar über die
Ratzeburg-Information, Tel. 045 41/ 85 85 65, Fax: 045 41/ 53 27,
info@ratzeburg.de, www.ratzeburg.de.

Südlich von Ratzeburg, am westlichen Eingang zum Naturpark Lauenburgische Seen,
liegt die Fachwerkstadt Mölln. Der Legende nach soll dort 1350 Till
Eulenspiegel verstorben sein. Beim Stadtrundgang stolpert man immer wieder über
den berühmten Narr, dessen Lebensgeschichte in einem eigens für ihn errichteten
Museum erzählt wird. Vom 36 Meter hohen historischen Wasserturm hat man einen
grandiosen Blick auf die Altstadt mit gotischen Rathaus und spätromanischer
Backsteinbasilika St. Nicolai, auf die umliegende Seen und Wälder. Beides gilt
es per Fahrrad zu erkunden. Unzählige Radwege führen in den 47.000 Hektar
großen Naturpark, entlang an den Seenketten, durch ausgedehnte Birken- und
Kiefernwälder, vorbei an Mooren und Feuchtgebieten. Vogelfreunde kommen hier
besonders auf ihre Kosten: die Region ist Brut- und Rastplatz für Störche,
Kraniche, Graugänse und Seeadler.

Möllner Seeblicke als weitblick*-Pauschale bietet die Kurverwaltung Mölln an.
Das Angebot umfasst zwei Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel mit Frühstück, einen
Segelflug über den Naturpark Lauenburgische Seen, Eintrittskarte für den
Historischen Wasserturm, Infomappe mit Radkarte und Tourenbeschreibung. Buchbar
bei der Kurverwaltung Mölln für 149 Euro pro Person im Doppelzimmer, Tel. 045
42/ 7090, Fax: 045 42/ 886 56, ferien@moelln.de, www.moelln.de.

Am südlichsten Zipfel Schleswig-Holsteins, direkt am hohen Elbstrom liegt die
800-jährige Schifferstadt Lauenburg. Die Altstadt lädt mit ihren verwinkelten
Gässchen und schmuckvollen Fachwerkhäusern zum Spaziergang ein. Wer an
Schifferei interessiert ist, sollte eine Abstecher ins Elbschifffahrtsmuseum
nicht versäumen. Einen großartigen Blick ins Elbtal bietet die ehemalige
Schlossanlage der Herzöge Sachsen-Lauenburg, von der noch ein Schlossflügel und
der Schlossturm erhalten sind. Per Rad kann man die Schönheit der Elblandschaft
in vollen Zügen genießen. Von Lauenburg führt ein gut ausgebauter 43 Kilometer
langer Radweg bis nach Geesthacht, durch Naturschutzgebiete, vorbei an Kirchen
und Bauerndörfern, die während der Raps- und Löwenzahnblüte wie rote Punkte auf
dem gelben Farbenteppich liegen.

Das Paket „Elbe mit Aussicht“ kann für 59 Euro pro Person im Doppelzimmer bei
der Tourist-Information Lauenburg unter Tel. 041 53/ 512 51, Fax: 041 53/ 59092
99, touristik@lauenburg.de, www.lauenburg.de gebucht werden. Darin enthalten
ist eine Hotelübernachtung mit Frühstück, ein Besuch im Elbschifffahrtmuseum,
eine Infomappe mit Radkarte und Tourenbeschreibung.

Nur 30 Autominuten von Hamburg entfernt liegt Geesthacht, eine quirlige Stadt
an der Elbe mit rund 30.000 Einwohnern. Nur wenige wissen, dass Alfred Nobel,
Namensgeber der jährlichen vergebenen Preise, dort das Dynamik erfand und damit
den Grundstein seines wissenschaftlichen Erfolgs legte. Neben den historischen
Gebäuden wie dem Krügerschen Haus und der Fachwerkkirche St. Salvatoris zeigen
Fahrrad-Ausflüge zum hohen Elbufer und in die einmalige Binnendünenlandschaft
die Gegend von ihrer schönsten Seite. Von zahlreichen Aussichtspunkten bietet
sich ein atemberaubender Blick über die Elb- und Marschlandlandschaft.

Das weitblick*-Angebot „Sieben auf einen Streich“ führt zu sieben
Aussichtspunkten rund um Geesthacht. Es enthält zwei Übernachtungen mit
Frühstück, Kartenmaterial mit Routenbeschreibung, Informationen zu den
Aussichtspunkten. Es kostet 95 Euro pro Person im Doppelzimmer und ist buchbar
über die Touristinformation Geesthacht, Tel. 041 52/ 83 62 58, Fax: 0 41 52 /
789 67, gisela.pfaff@geesthacht.de, www.geesthacht.de.

Weitere Angebote mit weitblick* finden sie im Internet unter
www.sh-kurztrip.de/radfahren und in der Broschüre rad spezial* 2007, die Sie
telefonisch unter 018 05 / 600 604 (0,14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz)
oder im Internet unter www.sh-tourismus.de bestellen können.




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